Samstag, 09. November 2013

EHC Bellmund - EHC Meinisberg 1:9

Am Samstag Abend galt es endlich wieder ernst und die Bellmunder Jungs wollten Ihren guten Saisonstart mit einem weiteren Sieg bestätigen. Ein weiterer Sieg und dann erst noch gegen den Stadionrivalen würde dem EHC Bellmund sehr gut tun. Leider war es aber wie so oft beim EHCB so, dass der Sieg gegen Brandis noch zu sehr in den Köpfen der Spieler festsass und man schon fast ein wenig übermütig in die Matchvorbereitung gegangen ist.

Das Spiel begann denkbar schlecht für den EHCB: in der 5. Minute fiel das erste Gegentor und nur zweieinhalb Minuten später (!) stand es bereits 0:4 für die Gastmannschaft Meinisberg. Von da an funktionierte bei Bellmund überhaupt nichts mehr. Selbst der Torhüterwechsel trug keine Früchte und es ging im selben Stil weiter. Nach den ersten 20 Minuten stand es 0:6 und der EHCB hatte vor Allem mit sich selbst zu kämpfen. Das zweite Drittel war dann schon etwas besser, trotzdem konnte der EHC Meinisberg das Score auf 1:9 erhöhen! Das Ziel für den Schlussabschnitt war klar: Kein Stängeli bekommen und noch möglichst viel herausholen. Auch wenn das letzte Drittel danach sehr gehässig wurde, konnte der Spielstand schlussendlich gehalten werden.

An diesem Samstag Abend funktionierte beim EHC Bellmund wahrlich wenig. Dies begann beim Coaching-Team, über die nicht immer über alle Zweifel erhabenen Torhüter, weiter zur Defense, welche sich nie richtig befreien konnte, bis zur Offense, welche kaum vorhanden war und nur gerade geschätzte 10 Torschüsse generieren konnte. Zudem schien das Schiedsrichterduo vermehrt ein wenig überfordert mit den freigesetzten Emotionen und dem Frust der EHCB-Spieler, wobei die Niederlage kaum den Unparteiischen in die Schuhe geschoben werden kann.

Es kann also nur besser kommen beim EHC Bellmund. Es gilt nun die schmerzliche Niederlage schnellstmöglich zu vergessen und als Team nach vorne zu schauen. Das nächste Spiel folgt am kommenden Samstag gegen den EHC Münchenbuchsee-Moosseedorf.

Matchblatt

Fotos by Sina Hänzi